Schreiben als Ausdruck der Seele

Wir alle kennen unterschiedliche Schreibmethoden, die uns im Alltag unterstützen können: etwa Pro-und-Contra-Listen für schwierige Entscheidungen, Briefe, die nie verschickt werden und dennoch innere Ruhe schenken, oder das Tagebuch als Begleiter in herausfordernden Zeiten. Ob Haikus, Gedichte oder kleine Kritzeleien beim Telefonieren – Schreiben dient oft bewusst oder unbewusst als Form der Selbstfürsorge. Indem wir schreiben, verarbeiten wir Gefühle, reduzieren Stress, sortieren unsere Gedanken, schaffen Klarheit, entdecken neue Wege und finden Lösungen. 

Die Schreibzeit war für mich ein Ankerpunkt: wohltuend, klärend und überraschend leicht.


In meinen Schreibzeiten eröffnet das Schreiben in kleinen Gruppen einen besonderen Raum zwischen innerem Erleben und Begegnung mit anderen sowie zwischen Erfahrung und Reflexion. Das psychodramatische Schreiben ermöglicht einen kreativen Zugang, in dem die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Perspektiven schreiben, Rollen wechseln und szenische Methoden nutzen, um ihre eigene Haltung zu hinterfragen. 

Ich ging danach mit wieder aufgetauchten, guten Gedanken, neuen Worten und einem Gefühl von innerer Weite nach Hause.

Schriftlicher Ausdruck bedeutet, Gedanken, Emotionen und Ideen auf Papier festzuhalten. Dies fördert sowohl die Selbstreflexion und die Verarbeitung von Gefühlen als auch klare Kommunikation und kreative Prozesse. Oft führt dies zu mehr Klarheit, innerer Ausgeglichenheit und persönlichem Wachstum.


Termine psychodramatisches Schreiben – Schreibzeiten 2026

Schreibstube 2026

in 4 Modulen

Modul 1:

Der Frühling naht

am 21.02.2026

von 11:00 – 14:00 Uhr


Modul 2:

Sommer satt

am 13.06.2026

von 11:00 – 14:00 Uhr

Zur Anmeldung

 


Modul 3:

Herbstwinde

am 12.09.2026

von 11:00 – 14:00 Uhr

Zur Anmeldung

 


Modul 4:

Zum Jahresende

am 12.12.2026

von 11:00 – 14:00 Uhr